Empfehlung für die Bio-Getreidewahl

Der Bio-Landbau stellt besondere Ansprüche an die Sorten. Das sollte man bei der Saatgutwahl berücksichtigen.

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© RWA
Neben Pflanzengesundheit und Unkrautunterdrückung spielen bei der Sortenwahl vor allem die Bodenbedingungen eine zentrale Rolle. Auf einem sandigen Boden wird das Wasser immer der begrenzende Faktor sein, deshalb sind hier nur frühreife Sorten mit kräftigem Wurzelwachstum zu bevorzugen. Auf schwereren, feuchteren Standorten wird eher mit etwas spätreiferen Sorten das Ertrags- und Qualitätsmaximun ausgeschöpft. Deshalb benötigen Bio-Bauern besondere Sorten. Die Saat empfiehlt daher:

Wintergerste: Die frühreife, gesunde zweizeilige SANDRA liefert hohe Marktwarenerträge und besitzt große Körner. Sie eignet sich besonders für gute Böden. Auf schwachen Böden ist die mehrzeilige KWS MERIDIAN ein starker Ertragsbringer.

Winterweizen: Für gute Standorte ist BERNSTEIN die Nummer 1. Hohe Erträge und Qualitäten sowie Standfestigkeit kombiniert mit hervorragender Pflanzengesundheit zeichnen diese Sorte aus. Auf schwachen Standorten zeigen die österreichischen Sorten EHOGOLD (viel Wurzelmasse) und EMILIO ähnlich gute Eigenschaften. Als Universalsorte für alle Lagen und Standorte ist der beliebte ENERGO empfehlenswert.

Winterroggen: CONDUCT empfehlen wir als altbewährte Sorte, die allen Standorten entspricht.

Wintertriticale: Mit der auswuchsfesten Sorte MUNGIS und der neuen winterharten Sorte BOROWIK wird jeder Bedarf gedeckt.

So finden Sie Ihre Bio-Mischung

Unter Berücksichtigung all dieser Kriterien hat die Lagerhaus-Saatgutmarke Die Saat mehrere Bio-Mischungen mit dem Pluss für den biologischen Anbau zusammengestellt.

Details zu den einzelnen Mischungen finden Sie im aktuellen „Ackergrünfolder“ und auf Die Saat.

Fragen Sie Ihren Fachberater

Haben Sie weitere Fragen zu Getreide für Bio-Betriebe? Dann wenden Sie sich einfach an Ihren Fachberater im nächsten Lagerhaus.

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